Donnerstag, 23. Oktober 2014

Rezension: Maze Runner: Die Auserwählten - Im Labyrinth (Filmausgabe) von James Dashner

Hallo meine Lieben,

gerade eben habe ich Maze Runner: Die Auserwählten - im Labyrinth beendet und nun gibt es die Rezension dazu. 

Inhalt:
Sein Name ist Thomas. An mehr kann er sich nicht erinnern. Und er ist an einem seltsam unwirklichen Ort gelandet: eine Lichtung, umgeben von einem riesigen, bizarren Labyrinth. Doch er ist nicht der Einzige. Zusammen mit fünfzig Jungen, denen es genauso geht wie ihm, sucht er einen Weg in die Freiheit. Der führt durch das Labyrinth, dessen gewaltige Mauern sich Nacht für Nacht verschieben und in dem mörderische Kreaturen lauern. Doch gibt es wirklich einen Weg hinaus? Ist das Ganze eine Prüfung? Und wer hat sich dieses grauenvolle Szenario ausgedacht? Den Jungen bleibt nicht viel Zeit, um das herauszufinden.


Cover:
Da ich die Filmausgabe im Taschenbuch-Format besitze, befindet sich da Filmplakat auf dem Cover mit einem Kinoticket-förmigen Aufdruck "Das Buch zum Kinofilm". Auf dem Buch sind eben die verschiedenen Schauspieler des dazugehörigen Filmes zu sehen. Dylan O'Brien spielt Thomas, Kaya Scodelario spielt Teresa, Thomas Sangster spielt Newt und Will Poulter Gally. Weitere Schauspieler sind Aml Ameen, Ki Hong Lee und Blake Cooper. Die meisten der Schauspieler kenne ich und finde ich auch gut besetzt. Ich habe mir das Cover zuerst nicht weiter angeschaut, als ich dann aber schon etwas weiter war, habe ich es mir angeschaut und man konnte auch gleich erkennen, wer wen spielt.

1. Satz:
Sein neues Leben begann im Stehen, umgeben von kalter Dunkelheit und staubiger Luft.

Schreibstil:
Der Schreibstil von James Dashner ist erstmal ungewöhnlich, zumindest für mich. Das ganze Buch ist in der "Er"-Form geschrieben, nicht wie die meisten Young Age Bücher in der "Ich"-Form. Ich musste mich daran erstmal gewöhnen, kann nun aber die Wahl dieser Form nachvollziehen, da man so nicht nur die Gefühle des Protagonisten, Thomas, mitbekommt, sondern auch die Gefühle der anderen "Lichter", so wie sich die Gruppe an Jugendlichen in dem Buch selbst nennt, mit und kann ihre Handlungen teils nachvollziehen - Nicht immer. Die Kapitel sind so kurz gehalten - immerhin gibt es auf fast 500 Seiten 60 Kapitel - so dass es aufgrund des Schreibstils immer so ist, dass man immer weiter lesen. Noch ein Kapitel, noch eins.. und noch eins. So liest man, ohne es wirklich zu bemerken, immer weiter und mehr und irgendwann hat man nur noch ein paar Seiten vor sich und wundert sich, wie man so viel gelesen hat. Zumindest war das bei mir so. Also der Schreibstil ist ziemlich flüssig und typisch für ein Jugendbuch auch einfach gehalten, aber es sind auch mehrere komplizierte Sätze drin, die man aber trotzdem versteht. Außerdem konnte ich mir, nachdem ich wirklich ein großes Stück, über die Hälfte des Buches am Stück gelesen hatte, wirklich alles vorstellen und ich fühlte mich, als würde ich mit den Charakteren auf der Lichtung stehen. Man kann sich alles wirklich total gut vorstellen, da es so ausführlich beschrieben ist - aber es ist nicht so ausführlich beschrieben, dass es langweilig ist. Auf jeden Fall macht der Schreibstil sehr viel aus, was die Spannung des Buches angeht.

Zum Buch:
Ich muss zugeben, am Anfang war ich doch etwas verwirrt. Vermutlich deshalb, weil ich am Anfang genauso wenig wusste wie der Protagonist Thomas selbst. Ich habe mir verschiedene Fragen gestellt, beispielsweise, wieso genau er jetzt dort im Labyrinth ist, wieso sich die anderen so gegenüber ihn verhalten und so weiter. Es hat schon ein wenig gedauert, bis ich mich ins Buch einfinden konnte. Dann hatte ich mich nach etwa 70 Seiten gut eingefunden und konnte nicht mehr aufhören, weiterzulesen. Ab Seite 100 wurde es richtig spannend und immer spannender, so dass man echt nicht mehr aufhören konnte, zu lesen. Ich wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte weitergeht und wie das Ende wohl ist. Das Ende war dann doch etwas.. Ich weiß nicht. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass alles so überstürzt war. Als ob der Autor das Finale auf die letzten 40 Seiten quetschen müsste, weil er nicht mehr schreiben durfte oder weil er einfach keine Lust mehr gehabt hatte, alles ausführlich und langsam anzugehen. Auch muss ich anmerken, dass die Charaktere auch nicht alle allzu gut ausgearbeitet worden sind. Das blieb wohl auf dem Weg liegen und wurde dann vergessen. Trotzdem konnte mich das Buch überzeugen und wegen der guten Storyline, die zwar etwas komisch erscheint auf den ersten Blick, aber dann im Laufe des Buches doch Sinn ergibt. 

Was sagst du dazu, Ruben?

Mich konnte das Buch auf jeden Fall überzeugen. Für fünf Federn hat es aber nicht ganz gereicht, da die Charaktere ziemlich blass erscheinen. Alles andere war aber top, weshalb es vier Federn für das Buch gibt.

Fazit:
Spannender Auftakt der Trilogie der zwar einige Fragen offen lässt und einen fiesen Cliffhanger am Ende hat, aber trotzdem überzeugen konnte. Auch wenn die Charaktere nicht sehr ausgearbeitet sind, ist es für mich ein absolutes Must-Read und jetzt, da der Film im Kino ist, kann ich nur jeden empfehlen, das Buch zu lesen. 

Informationen zum Buch:
Autor: James Dashner
Seitenanzahl: 490
Verlag: Carlsen
Erscheinungsdatum: September 2014

Ich werde vermutlich am Wochenende in den Film gehen.
Liebe Grüße,
Naddy

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