Montag, 15. Dezember 2014

Rezension: Die Poison Diaries 02. - Liebe ist stärker als der Tod von Maryrose Wood

Hallo,

gestern Abend habe ich den zweiten Teil der "Poison Diaries" endlich abgeschlossen. Da ich in den letzten Wochen sehr beschäftigt war, was an den vielen Tests und Schulaufgaben in der Schule lag, habe ich nicht wirklich Zeit gefunden, um zu lesen. Außerdem hat sich das Buch ganz schön gezogen, aber lest selbst ...

Inhalt:
Um 1800: Jessamines unaufgeregtes Leben hat eine schreckliche Wendung genommen. Sie hat ihre Unschuld verloren - und den Mann, den sie liebt. Sie weiß, wer die Schuld daran trägt: ihr eigener Vater, der einen Garten voller Gift- und Heilpflanzen besitzt. Sie wird Rache nehmen und ihn mit seinen giftigen Gewächsen töten, die ihm stets mehr wert gewesen sind als seine Tochter. Doch es bleibt nicht bei diesem einen Mord. Verspielt Jessamine die Zuneigung ihrer großen Liebe Weed? Wird sie ihn jemals wiederfinden? Es ist die einzige Möglichkeit, denn nur die Liebe vermag ein bitteres Herz zu heilen. 


Cover:
Das Motiv - ist wie beim ersten Band, ziemlich einfach gehalten. Lediglich der Kontrast bzw. die Farbe wurde ein wenig geändert, aber ansonsten hat sich im Gegensatz zum ersten Band nicht viel geändert, außer eben der Titel. Es sieht geheimnisvoll und irgendwie auch ein wenig mystisch aus, aber ansonsten kann mich das Cover nicht wirklich umhauen..

1. Satz:
Ich erwache wie jeden Morgen zum Klang von Weeds Stimme.

Schreibstil:
Ich wusste wegen dem ersten Bandes ja schon, dass die Sprache sehr altmodisch ist und am Anfang auch etwas gewöhnungsbedürftig. So muss man im Laufe des Buches einige Sätze zwei Mal lesen, um zu verstehen, was die Autorin uns damit sagen möchte. Das Buch ist so geschrieben, dass man denkt, dass es sich um ein Buch aus dem 19. Jahrhundert handelt - was wiederum zur Zeit passt, in der das Buch spielt - nämlich um 1800. Wie auch im ersten Teil ist das Buch aus zwei Sichtweisen geschrieben: Aus Jessamines und aus Weeds Sicht. Aber wieder muss ich bemängeln, dass man diese Sichtweisen kaum unterscheiden kann und sich das Buch durch den Schreibstil wirklich zieht, dass es überhaupt nicht mehr Spaß macht, weiterzulesen. Vielleicht bemängle ich den Schreibstil auch so, weil ich es nicht wirklich gewöhnt bin, Bücher aus diesem Jahrhundert zu lesen, bzw. Bücher, die in diesem Jahrhundert spielt. Auf jeden Fall konnte mich der Schreibstil nicht unbedingt überzeugen.

Zum Buch:
Eigentlich ist das Spannendste an dem Buch der Anfang, weiterhin spannend bleibt es dann bis ungefähr zur Mitte des Buches. Dann wird es auf einmal langweilig und das Ende wirkt so, als hätte die Autorin keine Lust mehr gehabt, sich etwas originelles auszudenken. Es wirkt an den Haaren herbeigezogen und außerdem ist es auch sehr verwirrend, so dass man aus dem Buch rausgeht, ohne irgendwie zu wissen, was da eigentlich gerade passiert ist. Außerdem hatte ich die Protagonistin, Jessamine, anders in Erinnerung - irgendwie stärker, selbstbestimmend und mutig. Aber davon ist nichts mehr übrig geblieben. Jessamine lässt sich erst von ihrem Vater etwas vorschreiben, dann von dem ach-so-gefährlichen Giftprinz Oleander, den sie am Anfang total blöd und am Ende so etwas von toll und perfekt gefunden hatte. Sie ist im Grunde genommen nur eine Marionette und was danach passiert, erfährt keiner so genau. Am Anfang war sie noch motiviert, Weed zu finden - am Ende merkt man davon aber nichts mehr. Dass das ganze Buch sich um Weed und Jessamine dreht, die einander finden wollen, ist ziemlich langweilig. Die Liebe, die angeblich zwischen den beiden existieren sollte, wird angezweifelt, das Jessamine immer irgendetwas mit anderen Männern hat. Außerdem tauchen immer wieder unwichtige Nebencharaktere auf, auf die dann gar nicht mehr eingangen wird und die schlichtweg unwichtig sind, weshalb sie dann auch vergessen wurden. Was sich die Autorin dabei gedacht hat, weiß ich auch nicht. Und wie so etwas verlegt werden kann, das frage ich mich erst recht.

Was sagst du dazu, Ruben?

Einfach nur enttäuschend, aber ich habe wegen des ersten Teiles, dem ich bereit war, noch 3 von 5 Federn zu geben, sowieso schon nicht so hohe Anforderungen gehabt. Trotzdem bin ich so genervt und enttäuscht, dass es gerade mal für eine Feder reicht. 

Fazit:
Was sich die Autorin dabei gedacht hat, während sie diese Geschichte geschrieben hat, möchte ich gar nicht wissen. Das Ende ist nichtssagend und die ganze Geschichte wirkt so an den Haaren herbeigezogen. Ich bin froh, dass ich mir dieses Buch nicht neu gekauft habe, sondern online ersteigert habe, und deswegen viel weniger ausgeben musste, als ich es sonst getan hätte. Wenn man schon den ersten Teil nicht besonders prickelnd fand, sollte man auf jeden Fall die Finger von diesem Buch lassen, denn im Grunde genommen ist es nur verschwendete Zeit, die man besser mit einem anderen Buch verbringt, das am Ende wenigstens Sinn ergibt und Charaktere beinhaltet, die auch wichtig für die Storyline sind.

Informationen zum Buch:
Autor: Maryrose Wood
Seitenanzahl: 269
Verlag: FJB 
Erscheinungsdatum: 2. März 2012

Liebe Grüße,
Naddy

3 Kommentare:

  1. Da bin ich aber froh, das ich nicht weiter gelesen habe.
    Fand den ersten Band schon so doof...

    LG Sabrina

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  2. Hi Naddy,
    da kann ich dir nur zustimmen, das Buch konnte mich auch nicht überzeugen aber ich war nach dem 1. wie du schon vorgewarnt. Es liegt aber nicht an dem Jahrhundert in dem es spielt, das wäre ja gruselig die armen Historiefans ^^

    Übrigens solls da wohl nen 3. Teil zu geben hab ich gehört ö_ö

    Liebe Grüße,
    Jenni

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  3. Oh, das klingt ja gar nicht gut!
    Ich werde die Reihe wohl nicht beginnen...
    LG
    deine neue Leserin Lena
    lenaliest.de

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