Hallo meine Lieben,
als ich letzte Woche dieses Buch in einem Wühltisch eines Supermarktes für 2,99€ gefunden habe, hatte ich zuerst gezögert, ob ich es kaufen sollte, oder nicht. Letztendlich konnte mich das Buch überzeugen und ich habe es mitgenommen. Daheim angekommen habe ich gleich das Lesen angefangen. Und nun bin ich damit fertig und möchte eine Rezension dazu schreiben.
Inhalt:
Colby hat es gerade geschafft, in Amandas angesagte Clique aufgenommen zu werden. Eigentlich sollte das der beste Sommer überhaupt werden, sogar der supercoole Levi beachtet sie auf einmal. Da schicken si ihre Eltern zu ihrer verrückten Tante auf eine griechische Insel am Ende der Welt ... ohne Internetanschluss! Wie soll Colby das überleben? Da lernt sie Yannis kennen, einen süßen griechischen Jungen. Vielleicht doch kein so schlechter Sommer ...
Cover:
Das Cover war eigentlich das Erste, was mich an dem Buch angesprochen hat. Ich persönlich finde, dass die Farben sehr gut miteinander harmonieren. Zu viel verrät das Cover nicht, denn es macht nur neugierig. Es ist aber auch sehr passend zur Geschichte, auch wenn man das im ersten Moment nicht glaubt und sich am Anfang wundert, wieso das Buch "Hibiskussommer" heißt. Ich finde die Hibiskus-Blüte im Vordergrund aber sehr schön, die sich dann in kleine Schmetterline auflöst. Außerdem finde ich die ausgewählte Schriftart des Titels sehr schön und passend zum restlichen Cover.
1. Satz:
Liebe Tante Tally, als ich meine Mutter nach deiner E-Mail-Adresse gefragt habe, hat sie nur gelacht und mir gesagt, du hättest keine.
Schreibstil:
Das ganze Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben und wechselt zwischen Briefen an Colbys Eltern sowie Tally und Tassis, Tagebucheinträgen in Colbys Tagebuch, E-Mails an ihre Freundinnen Amanda sowie Cat und E-Mails an Levi. Ich persönlich liebe solche Bücher, die E-Mails und anderes enthalten, denn so etwas macht ein Buch für mich interessanter und auch leichter zu lesen, da man immer wieder Abwechslung bekommt. Ich persönlich finde den Schreibstil von Alyson Noël sehr interessant und frage mich, wieso ich diese Autorin bzw. dieses Buch nicht schon vorher gefunden habe. Das Buch lässt sich aufgrund des Schreibstils leicht und locker lesen, man muss die Sätze nur einmal lesen, um sie zu verstehen, da diese sehr einfach aufgebaut sind und auch alles verständlich erklärt wird. Dank der Tagebucheinträge, der Briefe und der E-Mails, die man in dem Buch lesen kann, bekommt man einen richtigen Eindruck von Colbys Gefühlen, wieso sie sich so fühlt und was sie über ihre Situation oder bestimmte Personen denkt. Im Laufe des Buches bekommt man mit, wie sie sich nach und nach verändert und von einem unreifen 17-Jährigen Teenager zu einer vernünftigen, reifen Frau wird. Außerdem beschreibt Alyson Noël die Umgebung und Landschaft so gut, dass man sich schon fast einbilden könnte, etwas Meeresluft in der Nase zu riechen. Diese Autorin ist sehr talentiert, meiner Meinung nach.
Zum Buch:
Da ich vorher noch nie etwas von diesem Buch, sondern nur von der Autorin gehört habe, hatte ich keinerlei Erwartungen an dem Buch. Auch wenn Colby am Anfang etwas nervig, sowie auch unreif (bereits oben genannt) ist, schließt man sie sofort ins Herz und leidet mit ihr. Manchmal kann ich jedoch ein paar Entscheidungen von ihr nicht wirklich nachvollziehen und frage mich, wieso sie dieses oder jenes getan oder gesagt hat. Nach den ersten dreißig Seiten ist man mitten im Geschehen. Auch wenn es ein typischer Roman für den Sommer ist, ist dieser nicht langweilig oder zieht sich - im Gegenteil. Man kann gar nicht mehr aufhören zu lesen, da man unbedingt wissen will, wie es bei Colby weitergeht. Ob sie sich auf der Insel einlebt oder ob sie immer noch nach Hause will - oder ob sie es tatsächlich hin bekommt, dass sie wieder nach Hause darf. Man erlebt so viel mit ihr, so dass es ein schwerer Abschied für mich war, als ich das Buch geschlossen hatte und nichts mehr von Colby und ihrem Leben auf der griechischen Insel Tinos lesen konnte. Ich finde es direkt schade, dass man am Ende nicht so genau weiß, wie es weiter geht. Da hätte ich mir gerne noch ein paar mehr Seiten zu Lesen gewünscht, aber so ist natürlich sehr viel Platz für die eigene Fantasie und Vorstellungskraft. Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen, vielleicht genau deswegen, weil ich absolut keine Erwartungen an dem Buch hatte.
Was sagst du dazu, Ruben?
Das Buch lässt sich sehr schnell und flüssig lesen, hat nicht zu viele, aber doch einige Charaktere zu bieten und außerdem eine interessante Storyline. Auch wenn ich Colbys Entscheidungen ab und zu nicht verstehen und nachvollziehen konnte, gebe ich 5 von 5 Federn für diese nette Sommerlektüre für 'Zwischendurch'.
Fazit:
Das Buch hat nicht mal dreißig Seiten gebraucht, um mich völlig in den Bann zu ziehen. Nicht nur der Schreibstil ist leicht und locker, sondern auch die Geschichte an sich. Die Charaktere kann man alle nur ins Herz schließen, auch wenn ein paar Namen ziemlich ungewöhnlich und schwer zu merken sind. Davon kann man aber absehen, da dieses Buch einem wirklich das Gefühl gibt, mitten auf der Insel Tinos in Griechenland zu sein. Durch die zahlreichen Details kann man sich alles ganz genau vorstellen, es bleibt aber auch noch Platz für die eigene Fantasie. Ein sehr gelungenes Buch, dass mich dazu gebracht hat, nach anderen Büchern dieser Autorin, die eigentlich nur für Evermore bekannt ist, Ausschau zu halten.
Informationen zum Buch:
Autor: Alyson Noël
Seitenanzahl: 253
Verlag: cbj
Erscheinungsdatum: 28. März 2011
Das Buch ist unter dem Namen "Der beste Sommer überhaupt" am 10. Juni 2013 neu erschienen, ebenfalls im cbj Verlag als Taschenbuch.
Liebe Grüße,
Naddy


Hey Naddy,
AntwortenLöschendas klingt richtig gut, zumal das Buch bei mir noch rumsubbt. Deine Rezi hat mir jedenfalls mehr Lust darauf gemacht ^^
Liebe Grüße
Jenni
Hey,
Löschendu solltest das Buch wirklich lesen - es ist total toll und lässt sich sehr schnell lesen! Viel Spaß bei dem Buch und natürlich noch bei deinen restlichen Büchern, und vor allem Dankeschön für dein Kommentar!
Liebe Grüße,
Naddy