Samstag, 15. Dezember 2012

Rezension: Die Poison Diaries - Liebe ist unheilbar von Maryrose Wood


Hallo.
Bereits am Donnerstag habe ich dieses Buch beendet, doch ich habe noch nicht die Zeit gefunden, eine Rezension zum Buch zu verfassen.

Inhalt:
Um 1800: Jessamine lebt mit ihrem Vater in einer verlassenen Kapelle im Norden Englands. Sie führen ein stilles, von Jahreszeiten geprägtes Leben. Jessamines Vater ist Botaniker, seine Leidenschaft sind Heil- und Giftpflanzen. In einem verborgenen Giftgarten züchtet er mächtige tödliche Gewächse, sorgsam darauf bedacht, seine Tochter von der Gefahr fernzuhalten. Als eines Tages Weed auftaucht, ein rätselhafter Fremder mit absinthgrünen Augen, verfällt Jessamine ihm sofort. Doch kaum haben die beiden zueinander gefunden, wird das Mädchen sterbenskrank. Was ist Weeds dunkles Geheimnis? Ist er ihre Rettung oder bringt er den Tod?

Cover:
Das Motiv ist sehr einfach, doch es wurde mit zahlreichen Effekten zu einem Hingucker gestaltet. Besonders die Goldschrift hat es mir angetan, da sie im Sonnenlicht oder Lampenlicht schimmert. Der untere Buchschnitt ist mit einem Pflanzenranken-Stempel verziert worden.

1. Satz:
Der Himmel ist grau.

Schreibstil:
Zuerst erscheint die Sprache etwas gewöhnungsbedürftig. Doch nach einer kurzen Einfindungsphase bemerkt man den leicht aus der Mode gekommenem Sprachstil gar nicht mehr. Das Buch ist in zwei Sichtweisen geschrieben: Bis Kapitel 15 Jessamine und dann größtenteils Weed mit kurzen Passagen aus Jessamines Sicht. Leider kann man die beiden Sichtweisen kaum unterscheiden.

Zum Buch:
Der Anfang ist lahm, doch ab Seite 60 wird es erträglicher. Spannung gibt es hier wenig, da die Geschichte eher die Liebesgeschichte fokussiert  Doch das Ende überrascht - im Negativen! Pure Verwirrtheit, man muss nachdenken, ob die einfach Lösung, die genannt wird, überhaupt in allen Einzelheiten vorher erwähnt wurde. Das Ende wirkt eher wie ein gehetztes Zuende-Bringen des Buches anstatt einem sinnvollen Zusammenhang. Schade eigentlich, da die Story wirklich ausbaufähig gewesen wäre.

Was sagst du dazu, Ruben?

3 Federn.. Ein zu verwirrendes Ende!

Fazit:
Gehetztes Ende, das für noch mehr Verwirrung sorgt als für eine logische Aufklärung. Schade, die Idee wäre Stoff genug für eine gute Trilogie gewesen. Teil 2 landet jetzt ganz hinten auf der Wunschliste.

Informationen zum Buch:
Autor: Maryrose Wood
Seitenanzahl: 266 Seiten
Verlag: FJB
Erscheinungsdatum: 1. Juni 2011

Schönen Samstag noch,
Naddy

2 Kommentare:

  1. Hört sich eingetlich nicht schlecht an,aber viele haben schon negatives über das Buch gesagt,sodass ich mal fern bleibe.

    LG May

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  2. Ich lese es momentan. Es ist strange . Nach den ganzen Negativen Rezensionen fürchte ich mich schon fast vor dem beenden.
    Liebste Grüße Annik von bookmoiselles.blogspot.de

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