Nachdem "Zweilicht" jetzt schon über ein ganzes Jahr auf meinen SuB liegt, habe ich mich jetzt mal zusammengerissen und das Buch zur Hand genommen und es gelesen. So schlecht wie befürchtet war es gar nicht, aber es war auch nicht der Knaller.
Inhalt:
"Du bist in Gefahr", wisperte sie mit erstickter Stimme. "Wenn du hierbleibst, verlierst du mich für immer. Verlass sie, sag ihr nicht, dass du sie liebst.." Ihre verzweifelte Stimme verhallte. Beim nächsten Blinzeln war sie unsichtbar geworden.
Ein magisches Abenteuer in einem verzauberten New York um Jay, einen Jungen zwischen zwei Mädchen, zwei Zeiten und zwei Wirklichkeiten.
Cover:
Das Cover ist ziemlich gut gelungen - doch die Idee ist ein bisschen von "Panem" abgekupfert. Den Inhalt des Buches spiegelt das Cover nicht gerade wieder, doch ich mag die Augen des Mädchens. Sie stechen so heraus, man könnte fast meinen, sie wären lebendig.
1. Satz:
Und er atmet wirklich?
Schreibstil:
Oberflächlich. Mir persönlich wirklich zu oberflächlich, ich habe die Gefühle der Protagonisten nicht wirklich aufgenommen und habe auch nicht mitgelitten, da es meiner Meinung nach 1. viel zu schnell ging und 2. waren viele Textstellen einfach nur ein großes Chaos! Der Schreibstil ist eigentlich ein Desaster. Das ganze müsste einfach mal entwirrt werden und nochmal zur Überarbeitung geschickt werden.
Zum Buch:
Mein allererstes Buch von Nina Blazon - und vorerst auch mein letztes. Frau Blazon konnte mich mit ihrem Schreibstil, der von vielen so beklatscht wird, nicht überzeugen. Schade eigentlich, da mich ihre "Klassiker" vom Cover her schon ansprechen: Faunblut und Ascheherz haben etwas Magisches an sich. Auch Wolfsblut hat mich vom Cover her angesprochen, doch ich hatte immer Zweilicht im Hinterkopf (das ungewöhnlich lange bei mir auf dem SuB lag), deshalb habe ich es (noch) nicht gekauft. Das Buch befasst sich mit dem Thema 2012 und Apokalypse. Es vermittelt den Eindruck, dass wir alle daran Schuld sind und einiges besser machen hätten können. Klar, die jetzige Generation trägt auch dazu bei, aber die alleinige Schuld haben wir nicht.
Die Auflösung kam viel zu schnell und dahergeworfen, so nach dem Motto "Wenn ich eine Auflösung haben muss, dann schreibe ich halt eine". Immer noch hängen verschiedene Fragen in meinen Kopf, die ich jetzt auch nicht beantworten kann.
Fazit:
Außen hui, innen pfui. Mein Nina Blazon "Erstling" war ein Griff in die Tonne.
Was sagst du dazu, Ruben?
2 Federn. Das Cover ist zwar toll, aber der Inhalt geht so.
Informationen zum Buch:
Autor: Nina Blazon
Seitenanzahl: 412
Verlag: cbt
Erscheinungsdatum: 29. August 2011
Liebe Grüße,
Naddy


Eine vernichtende Rezension :D Ich habe "Zweilicht" auch noch auf meinem SuB zu liegen, werde es trotz allem aber auch recht bald lesen. Dazu muss ich sagen, dass ich seit meinem ersten Blazon-Büchern "Faunblut" und "Ascheherz" ein eingeschweißter Fan der Autorin bin und bisher 6 ihrer Werke gelesen habe, die mich allesamt überzeugen konnten. Schade, dass es dir mit der Autorin nicht so erging :(
AntwortenLöschenVielleicht hättest du vielleicht doch zuerst zu einem ihrer "Klassiker" greifen sollen - ich hoffe du gibst ihr mit "Faunblut" irgendwann nochmal eine Chance!
Liebe Grüße,
Sanny
Meine war aber noch vernichtender ;) Falls du sie lesen willst: http://inkworld-buecherblog.blogspot.de/2012/08/rezension-zweilicht.html
AntwortenLöschenIch kann dir aber empfehlen ein anderes von Nina Blazon zu lesen. Ascheherz und Faunblut sind beide toll! ;)
Bei mir war es seltsamerweise genau umgekehrt. Ebenfalls als erstes Blazon-Buch hat mich das Werk so mitgerissen und begeistert, dass ich gleich noch ein paar weitere Bücher der Autorin auf meinen SUB gepackt habe.
AntwortenLöschenSo können Meinungen auseinandergehen :D
LG fireez
Also ich muss ja sagen, ich liebe das Cover von "Zweilicht". Es ist eines der Schönste, die ich kenne :)
AntwortenLöschenAber die Geschichte fand ich mehr als verwirrend. War leider auch nicht so überzeugt. Aber ganz so schlecht hab ichs nicht bewertet ;)
Trotzdem hab ich mir jetzt "Faunblut" als Mängelexemplar gekauft und geb Nina Blazon damit noch einmal eine Chance ;)
LG
Monika
www.suechtignachbuechern.blogspot.de
Ich fand das Buch leider auch nicht ganz so überzeugend wie ihre restliche Bücher. Das liegt zum größtenteil daran, dass der Einstieg einfach nur zäh ist und danach wirklich verwirrend wird, dennoch konnte mich die Wendung ganz gut packen, ich bin es aber von Blazon nicht anders gewöhnt.
AntwortenLöschenVielleicht solltest du dir mal Faunblut anschauen, dass ist nicht ganz so kryptisch und etwas klarer zu lesen, aber immer noch spannend.